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Ein Dschungelabenteuer zum 68. Geburtstag....
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Wer schon immer mal wissen wollte, was man seinem Vater zum 68.Geburtstag schenkt, da dieser ja schon alles hat, findet in diesem Buch eine schöne Anregung: Wie wäre es mal mit einem Dschungelabenteuer? So richtig alleine von einem Hubschrauber irgendwo mitten im Dschungel abgesetzt zu werden, das hat doch was, oder?
Spannend wird das ganze dadurch, daß jedwedes Werkzeug (Messer, Feuerzeug, Kompaß etc) zu hause bleiben muß. Natürlich bekommt solch ein Abenteurer noch die nötigen Wünsche mit: total bekloppt, selbst die Eingeborenen würden das nicht alleine und ohne Werkzeug machen.
Die oben beschriebenen Situation gibt die Ausgangssituation wieder, in der sich Rüdiger Nehberg befindet.
Ich fand diese so spannend, daß ich das Buch gelesen habe.
Meine Erwartungen an ein Dschungelabenteuer wurden jedoch nur zum Teil erfüllt, was nicht an der Situation liegt, sondern an der Tatsache, daß ein großer Teil des Buches von Nehbergs Flucht vor den Behörden handelt.
Der zweite Teil des Buches über Häuptling Tatunca Nara ist interessant aber nur mäßig spannend. Ich würde sagen eine ordentlich recherchierte Geschichte, wie man sie auch häufig in guten Magazinen liest, mit gewissen Längen. Mehr aber nicht.
Fazit: ein verrücktes lesenswertes Dschungelabenteuer mit Längen, daher 3 Sterne
Eine Rezension von Tom Gentley "Krimis Thriller und Wissenschaft" > Wolfratshausen
vom 24. August 2008 |